Seit 2005 ziehen fünf Frauen in Mecklenburg-Vorpommern von Dorf zu Dorf – sie schaffen Zugangs- und Lernorte für Kurse, in denen sie Computer-Know-how und Medienkompetenzen vermitteln. Die "Kleeblattforscher" in Fürth ermöglichen Kindern den sicheren Einstieg ins Internet. Unter dem Motto "Deine Welt – gestalte mit!" lernen sie, wie sie mit den Möglichkeiten des Webs die Gesellschaft, in der sie leben, aktiv beeinflussen können. So vermittelt das Projekt mediale Kompetenzen unter anderem durch den Erwerb eines Internetdiploms. Oder in Hannover. Der gebürtige Senegalese Abdul Karim Salé will mit dem Verein "Échange et dialogue" Jugendliche in Deutschland und Afrika zusammenbringen. Regelmäßig reisen Jugendliche aus Hannover in den Senegal und schulen dort Nutzerinnen und Nutzer vor Ort im Umgang mit dem PC und Videoschnitt. Die dortige Infrastruktur wurde ebenso von den Jugendlichen im Projekt aufgebaut:
"Wir nutzen das Internet, indem wir Jugendliche versuchen, einfach ein differenziertes Bild von Afrika und Europa zeigen, indem wir Projekte initiieren und die im Internet zeigen durch Video."
Fast 140 Projekte aus Deutschland haben sich beim Wettbewerb gemeldet, 20 sind ausgezeichnet worden, haben insgesamt 35.000 Euro Preisgeld gewonnen und zahlreiche Sachpreise dazu. Gelohnt hat es sich allemal, meint Staatssekretär Peter Hintze. Er sieht auch heute noch die Notwendigkeit für Wegbegleiter in die online-Gesellschaft, die eigentliche Funktion des Wettbewerbs "Wege ins Netz": Denn Defizite in der digitalen Welt sind für den Politiker offensichtlich:
"Regional haben wir noch ein Defizit im ländlichen Raum. Und wenn wir uns das soziologisch anschauen, dann ist es so, dass wir ältere Menschen noch stärker dafür gewinnen müssen. Wir haben auch, wenn wir so die Gruppen in der Bevölkerung ansehen, dass die Gruppen mit dem niedrigen Einkommen dafür auch noch angesprochen werden müssen. Aber gerade für die ist es ja auch eine riesige Chance, weil das Internet sehr kostengünstig sehr viele Möglichkeiten bietet."
Im Wettbewerb gab’s auch einen geteilten Sonderpreis für die beste Comunity: für "Let’s go Azubi" – eine Initiative von Auszubildenden im Handwerk, die eine Plattform für Auslandspraktika im WEB aufgebaut haben. Und für das seit zehn Jahren agierende Portal für Senioren im Netz: "Feierabend.de": Vorstandsvorsitzender Alexander Wild:
"Auf die Idee hat mich meine Mutter gebracht. Ich musste ihr halt irgendwann einmal das Internet erklären und wir hatten dann, das war 1997, eine Internetseite gesucht, wo ich halt wirklich meine Mutter, sie war damals 60, guten Gewissens abliefern konnte. Und so ist halt diese Idee entstanden, mit Feierabend.de. Wir haben ja ganz klein angefangen, das waren erst, sage ich einmal, ein paar Freaks, wirklich ältere, pensionierte Menschen, die aber vielleicht durch das Berufsleben was mit Computern zu tun hatten und aus dieser Nische ist dann mittlerweile eine Massenbewegung geworden. Senioren sind das mit am schnellsten wachsende Benutzersegment überhaupt im Internet. Die holen gewaltig auf und heute rufen die Enkel wieder bei ihren Großeltern an und sagen, sag doch mal, du bist auch im Internet jeden Tag, erklär mir doch mal, wie das mit dem neuen Browser funktioniert."
Hervorheben will Technikexperte beim Senioren-Portal Feierabend.de, Harald Leiser, die Besonderheiten für die älteren Nutzer des Internetz:
"Wir legen großen Wert auf barrierefreies Internet. Man kann bei uns alle Inhalte in der Größe herauf skalieren, was man auch mit eingeschränkter Sehfähigkeit mit der Seite wirklich etwas anfangen kann. Wir bemühen uns, eine sehr übersichtliche Struktur zu gestalten, in der man sich nicht verläuft, sondern an jeder Stelle weiß, wo man sich befindet. Und wir leben davon, dass wir Verbesserungsvorschläge der Nutzer bekommen und die nehmen wir dankbar auf und setzen das auch um."
Im kommenden Jahr wird das BWM den Wettbewerb erneut ausschreiben. Staatssekretär Peter Hintze verspricht:
"Wege ins Netz sind auch heute noch total wichtig, weil zwar auf der einen Seite die Internetnutzung erfreulich ansteigt, auf der anderen Seite aber noch ein Drittel der Bevölkerung für sich bisher die Entscheidung getroffen hat, dass es das nicht nutzen will. Und wir meinen, dass es für jeden Menschen jeden Alters eine spannende und gute Möglichkeit, sowohl im privaten, wie auch im beruflichen Bereich ist, und wir würden gerne als das zuständige Internetministerium, das ist ja das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie in Deutschland, auf eine hundertprozentige Nutzung kommen, und solange arbeiten wir daran."
"Wir nutzen das Internet, indem wir Jugendliche versuchen, einfach ein differenziertes Bild von Afrika und Europa zeigen, indem wir Projekte initiieren und die im Internet zeigen durch Video."
Fast 140 Projekte aus Deutschland haben sich beim Wettbewerb gemeldet, 20 sind ausgezeichnet worden, haben insgesamt 35.000 Euro Preisgeld gewonnen und zahlreiche Sachpreise dazu. Gelohnt hat es sich allemal, meint Staatssekretär Peter Hintze. Er sieht auch heute noch die Notwendigkeit für Wegbegleiter in die online-Gesellschaft, die eigentliche Funktion des Wettbewerbs "Wege ins Netz": Denn Defizite in der digitalen Welt sind für den Politiker offensichtlich:
"Regional haben wir noch ein Defizit im ländlichen Raum. Und wenn wir uns das soziologisch anschauen, dann ist es so, dass wir ältere Menschen noch stärker dafür gewinnen müssen. Wir haben auch, wenn wir so die Gruppen in der Bevölkerung ansehen, dass die Gruppen mit dem niedrigen Einkommen dafür auch noch angesprochen werden müssen. Aber gerade für die ist es ja auch eine riesige Chance, weil das Internet sehr kostengünstig sehr viele Möglichkeiten bietet."
Im Wettbewerb gab’s auch einen geteilten Sonderpreis für die beste Comunity: für "Let’s go Azubi" – eine Initiative von Auszubildenden im Handwerk, die eine Plattform für Auslandspraktika im WEB aufgebaut haben. Und für das seit zehn Jahren agierende Portal für Senioren im Netz: "Feierabend.de": Vorstandsvorsitzender Alexander Wild:
"Auf die Idee hat mich meine Mutter gebracht. Ich musste ihr halt irgendwann einmal das Internet erklären und wir hatten dann, das war 1997, eine Internetseite gesucht, wo ich halt wirklich meine Mutter, sie war damals 60, guten Gewissens abliefern konnte. Und so ist halt diese Idee entstanden, mit Feierabend.de. Wir haben ja ganz klein angefangen, das waren erst, sage ich einmal, ein paar Freaks, wirklich ältere, pensionierte Menschen, die aber vielleicht durch das Berufsleben was mit Computern zu tun hatten und aus dieser Nische ist dann mittlerweile eine Massenbewegung geworden. Senioren sind das mit am schnellsten wachsende Benutzersegment überhaupt im Internet. Die holen gewaltig auf und heute rufen die Enkel wieder bei ihren Großeltern an und sagen, sag doch mal, du bist auch im Internet jeden Tag, erklär mir doch mal, wie das mit dem neuen Browser funktioniert."
Hervorheben will Technikexperte beim Senioren-Portal Feierabend.de, Harald Leiser, die Besonderheiten für die älteren Nutzer des Internetz:
"Wir legen großen Wert auf barrierefreies Internet. Man kann bei uns alle Inhalte in der Größe herauf skalieren, was man auch mit eingeschränkter Sehfähigkeit mit der Seite wirklich etwas anfangen kann. Wir bemühen uns, eine sehr übersichtliche Struktur zu gestalten, in der man sich nicht verläuft, sondern an jeder Stelle weiß, wo man sich befindet. Und wir leben davon, dass wir Verbesserungsvorschläge der Nutzer bekommen und die nehmen wir dankbar auf und setzen das auch um."
Im kommenden Jahr wird das BWM den Wettbewerb erneut ausschreiben. Staatssekretär Peter Hintze verspricht:
"Wege ins Netz sind auch heute noch total wichtig, weil zwar auf der einen Seite die Internetnutzung erfreulich ansteigt, auf der anderen Seite aber noch ein Drittel der Bevölkerung für sich bisher die Entscheidung getroffen hat, dass es das nicht nutzen will. Und wir meinen, dass es für jeden Menschen jeden Alters eine spannende und gute Möglichkeit, sowohl im privaten, wie auch im beruflichen Bereich ist, und wir würden gerne als das zuständige Internetministerium, das ist ja das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie in Deutschland, auf eine hundertprozentige Nutzung kommen, und solange arbeiten wir daran."