
Sie sagte dem Magazin "Stern", bei der Bekämpfung dieser Radikalen müsse man selbst zu radikalen Mitteln greifen. Sie sehe in vielen Bereichen keinen Unterschied zur NSDAP, bevor diese in den 1930-er Jahren an die Macht gekommen sei. Knobloch betonte, man könne es nicht gleichsetzen, aber vergleichen sollte man. Auch die Partei Adolf Hitlers habe einmal klein angefangen und ausprobiert, was alles möglich gewesen sei. Exakt das passiere bei der AfD.
Die 93-Jährige äußerte sich wenige Wochen vor Landtagswahlen, in denen die AfD in Meinungsumfragen vorn liegt. In Sachsen-Anhalt rechnet sich die Partei Chancen auf eine Alleinregierung aus. - Dort und in anderen Bundesländern sieht der Verfassungsschutz sie als gesichert rechtsextrem an.
Die AfD erklärte auf Anfrage des Deutschlandfunks zum Vergleich mit der NSDAP, Knobloch habe das Recht, frei ihre Meinung zu äußern. Sie habe aber keinen Beleg für ihre Behauptungen angeführt.
Diese Nachricht wurde am 19.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.





