
Das teilte das EU-Klimabeobachtungsprogramm "Copernicus" in Bonn mit. In Westeuropa lag die Durchschnittstemperatur demnach in den beiden Monaten bei 21,62 Grad und damit 2,79 Grad über dem Referenzwert. Laut "Copernicus" waren zudem die Weltmeere mit Ausnahme der Polargebiete im Juli so aufgeheizt wie nie zuvor in dieser Jahreszeit. Ein Grund sei neben den Hitzwellen auch das Klimaphänomen El Niño im tropischen Pazifik, das sich in den kommenden Monaten voraussichtlich verstärken werde, hieß es.
Auch aus den USA wurde ein Hitzerekord vermeldet. Nach Angaben der US-Behörde für Ozean- und Atmosphärenforschung war der Juli der heißeste Monat, der jemals in den Vereinigten Staate gemessen wurde. Die Durchschnittstemperatur auf dem Festland lag demnach bei 24,9 Grad Celcius.
Diese Nachricht wurde am 10.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.







