
Die Abstimmung vor einer Woche bezeichnete Söder als größte Denkzettelwahl der deutschen Geschichte. Als Konsequenz daraus forderte der bayerische Ministerpräsident mehr Tempo bei den Reformen. Berlin müsse einen deutlichen Zacken zulegen, sagte Söder.
Unterstützung bekam Merz auch von CDU-Generalsekretärin Hoppermann.
Merz stehe für das Bild der Zukunft, wohin sich Deutschland bewegen solle, sagte Hoppermann im Interview der Woche des Deutschlandfunks.
Arbeitnehmerflügel CDA kritisiert Merz
Der Chef des Arbeitnehmerflügels, Radtke, rechnete in einem Schreiben an die CDA-Mitglieder mit Merz ab. Man habe "in den vergangenen Monaten erlebt, dass die Vorstellung von 'CDU pur' nicht funktioniert", schrieb Radtke in dem Brief, der der Nachrichtenagentur AFP vorlag. Dem "Focus" sagte er, wenn die Union immer wieder Diskussionen lostrete, ob die Leute faul seien und alle nur das System ausnutzten, dann habe sie "schlicht nicht verstanden", worum es gehe. Er sei dafür, das Augenmerk voll auf Wachstum zu legen. Dabei gehe es aber nicht primär um Debatten über Krankheitstage oder Arbeitszeiten. Gebraucht würden Planungssicherheit für die Unternehmen, weniger Bürokratie, schnellere Genehmigungsverfahren und niedrigere Energiepreise.
CDU-Spitzenkandidat in Mecklenburg-Vorpommern erteilt Wahl-Auftritten von Merz eine Absage
Auch vom Landesverband in Mecklenburg-Vorpommern kam Kritik am Kanzler. Der CDU-Spitzenkandidat für die anstehende Landtagswahl, Peters, sagte dem Sender Welt TV: "Die Bundespolitik steht tatsächlich absolut in der Kritik hier in Mecklenburg-Vorpommern". Dies werde er nach Berlin kommunizieren. Peters erklärte, es werde in dem Bundesland keine Auftritte von Merz vor der Wahl mehr geben.
Aus dem Deutschlandfunk-Programm:
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Merz-Dämmerung?
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Diese Nachricht wurde am 13.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.








