
Er sagte im Deutschlandfunk, man müsse überlegen, ob man mit regelbasiertem Handel und der Welthandelsorganisation als Schiedsrichter noch weiterkomme. Es gebe keine Spielregeln im internationalen Handel mehr, die USA hätten - Zitat - "die Strukturen zerstört". Ferber appellierte, dass sich Europa auf eigene Stärken besinnen müsse. Vieles in der Welt funktioniere nur, weil europäische Firmen Unternehmen in den anderen Ländern etwa mit Produkten und Maschinen ausrüsteten. Hier dürfe man nicht unterwürfig auftreten. Auf wettbewerbsverzerrende Subventionierungen von Industrie und Überkapazitäten müsse man angemessen reagieren, so der CSU-Politiker - er verwies auf ein entsprechendes Maßnahmenpaket der EU-Kommission.
Der Dialog mit China zum Thema Wettbewerbsverzerrung war auch Thema beim zweitägigen EU-Gipfel in Brüssel.
Diese Nachricht wurde am 20.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
