Montag, 15. August 2022

Der Tag
Der schwere Umgang mit der AfD

Nach den Ergebnissen der Landtagswahl fordern einige Politiker einen anderen Umgang mit der AfD. FDP-Vize Wolfgang Kubikci findet: Die Politik der Abgrenzung sei gescheitert. Hat er Recht?

Von Philipp May | 03.09.2019

Mehrere Senioren sitzen in AfD-Westen mit dem Aufdruck "Dissident" auf einer Bank mit dem Rücken zum Betrachter. Auf einem Banner an der linken Seite steht "Identität".
Wahlkampfabschluss der AfD in Königs Wusterhausen, Brandenburg. (dpa/Patrick Pleul)
"Unsere Politik der radikalen Abgrenzung hat nicht geholfen – im Gegenteil. Sie hat eher geschadet, findet Wolfgang Kubicki. Er fordert in der Passauer Neuen Presse: "Wir müssen mehr argumentieren statt zu denunzieren und eine konstruktive Auseinandersetzung führen."
Hat Kubicki damit Recht? Christoph Heinemann, Leiter der Abteilung Aktuelles im Deutschlandfunk und Stephan Detjen, Chefkorrespondent im DLF-Hauptstadtstudio, diskutieren.