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StartseiteSonntagsspaziergangDer Weg ist das Ziel28.03.2010

Der Weg ist das Ziel

Mit dem Zug von Berlin nach Indien

Die Strecke quer durch den Balkan ist ein Mythos, aber die Realität der normalen Schlaf- und Liegewagen zwischen Berlin und Istanbul hat mit dem Orientexpress so viel zu tun wie ein ICE mit Dampflokomotiven. Spätestens im halb leeren Nachtzug von Budapest nach Belgrad wird klar: Dieser Reiseweg ist eine Nebenstrecke, die durch die Hinterhöfe Osteuropas führt: vorbei an halb zerfallenen Dörfern und heruntergekommenen Industrieanlagen.

Von Gerd Brendel

Auf dem türkischen Grenzbahnhof müssen alle aussteigen. Schlaftrunken stehen die Passagiere vor dem Fenster mit dem Schild "Polis" und warten bis der Zollbeamte jeden Reisenden einzeln aufruft. Ein Belgier, der aussieht wie ein echter Hippie-Jesus wird wieder weggeschickt, um sich ein Visum auf dem anderen Ende des Bahnsteigs zu holen. Ob er keine Angst hat, dass ihm sein Gepäck gestohlen wird? "O no, man, I dont care, they can have what little I carry with me".

Am nächsten Morgen glitzert das Meer zum ersten Mal hinter Istanbuler Vorstadthäusern. Im großen Bogen fährt der Zug in den alten Bahnhof Sirkeci ein. Links der Topkapi-Palast, rechts der Bosporos. Bilderbuch-Orient. Der Hippie-Jesus knipst ein Bild nach dem anderen mit seiner Digitalkamera. Auf dem Bahnsteig steht verloren eine Janitscharen-Kapelle, die eine Handvoll Touristen in Empfang nimmt. Draußen wartet die Rushhour von Istanbul.

Drei Abende später verlässt der transasyia-Eypress den Bahnhof Haydarpasa auf der asiatischen Seite Istanbuls. Der Bau liegt am Wasser wie ein Loire-Schloss, entsprungen der Laune deutscher Architekten, die das Bahnhofsschloss als Eingangstor zur Baghdadbahn vor dem Ersten Weltkrieg bauten. Hinter mir liegt der Bosporus vor mir Anatolien im Winter und vier Tage auf ein paar Quadratkilometer zwischen Abteil und Speisewagen. Wer von den Mitreisenden kommt für ein temporäres Bündnis infrage um die Zeit zu verkürzen?

"Überland mit dem Zug ist das Kondensat aus Übernachten mit Fremden auf engstem Raum und keine regelmäßige Duschen plus: Keine Entkommen für drei Tage."

Kare aus Kanada ist seit einem Vierteljahr unterwegs.

"Mein Macbook fehlt mir mehr als Sex."

"Zuhause konnte ich mit meiner Reise angeben."

Dave, Jurastudent aus Australien ist seit einem halben Jahr unterwegs.

"Hier geht das nicht, also muss man sich andere Themen suchen, wie Computer oder Garantierecht."

Oder zählen lernen auf Farsi oder mit anderen Mitreisenden flirten.

"Wir kommen alle aus Lateinamerika und sind unterwegs nach Tehran."

"Um als Hochzeitsgäste aufzutreten. Der Bräutigam in spe sitzt im Nachbarabteil."

"Ich hab die Reise organisiert, denn ich werde demnächst eine Iranerin heiraten, die ich im letzten Jahr getroffen haben."

Zum Abendessen bekommt die singende Hochzeitsgesellschaft Konkurrenz, vom Koch, der sein Kebab anpreist, hinter ihm Erhan, der Speisewagen-Garçon, der unsere Bestellungen mit Siegerlächeln wie eine Sporttrophäe serviert. Später hält der Zug mitten in den Schneebergen. Wir rauchen in der offenen Waggontür. "Stars" und zeigt in den Nachthimmel. Ob er verheiratet sei? "Inschallah ,soon". Demnächst muss er zum Militär, danach hofft er auf einen Studienplatz in Elektrotechnik. Soviel konnte ich seinem bruchstückhaften Englisch entnehmen. Die E-Mail-Adresse, die er mir später auf eine Serviette schreibt, lautet: "stealth-fighter@hotmail.com. Am nächsten Morgen fährt der Zug hinter Elazig an einer Militärpatrouille vorbei: fünf Männer im Schnee mit Rucksack und MGs. Zum Frühstück sitzen vier Soldaten in blauen Uniformen und Pistolen im Halfter im Speisewagen, wie Oberschüler auf Klassenfahrt. Wir fahren durch Kurdistan. Obwohl die türkische Regierung im Sommer, Verhandlungen zur Kurdenfrage angekündigt hat: Der Krieg geht weiter. Im September kamen bei Gefechten mit kurdischen Rebellen in der Provinz Hakarri sieben Soldaten ums Leben. Die Provinz im Südosten ist keine 200 Kilometer vom letzten türkischen Bahnhof entfernt. "Tatvan" am Van-See.

Hier endet der Zug. Und auf der Fähre beginnt der Iran. Fast alle Frauen haben Kopftücher angelegt oder einen Schal, unter dem die Haare locker über die Stirn fallen, auch die ältere Passagierin mit ihrer Tochter neben mir: Die beiden sind Bahais und kehren von einem Besuch bei der Schwester zurück, die in Kayseri studiert, wie viele ihrer Glaubensgeschwister. Bahais dürfen im Iran weder studieren, noch unterrichten.

Die Latinos belagern die Bordbar und wetteifern mit dem dicken Steward hinter dem Tresen um die bessere Musik: Türkische Folkpop gegen spanische Guitarren. Schließlich dreht der Steward die Musik laut und fängt an mit der Hochzeitsgesellschaft zu tanzen. Später verschwindet er. Als er wieder auftaucht, steigt er Hand in Hand mit einem Mann, der genauso dick ist wie er, die Treppe zu den Offiziers-Quartieren herunter. Mohammed, "Basari" aus Tehran deutet auf die beiden und verhakt seine beiden Zeigefinger. In Istanbul hat er eine Ladung Damenkonfektion für seine Teheraner Export-Import bestellt. Stolz zeigt er mir seinen Pass mit Einreisestempeln aus China und Thailand.

"Ich kaufe Damenkonfektion, Mäntel, Röcke, Blusen, Kleider für meinen Laden im Basar in Teheran."

Der iranische Zug am anderen Ufer entpuppt als Designfeuerwerk zwischen Stalin-Barock und 60er-Jahre international style: Schwergepolsterte Liegewagenabteile, Holzverteilung und ein angenutzter Teppichläufer. Im Speisewagen ovale Tische und weiße Plastikdrehstühle. Statt einer Speisekarte steht ein iranischer Wimpel auf der Tischdecke. Das Essen allerdings steht im krassen Widerspruch zur Luxusausstattung: Bis Tehran besteht die Verpflegung aus Kuchen, Saft ,Fladenbrot und einer Dose Thunfisch zu jeder Malzeit.

Den ersten iranischen Bahnhof erreichen wir gegen Mittag. Aus dem Lautsprecher plärren abwechselnd Volksmusik, erbauliche Kommentare und Koranzitate:

Jeder größere Bahnhof bis Teheran verfügt über mindestens ein paar zweisprachige Schilder: "Wc" und "prayer room".

Die schwer gepolsterten Liegewagen in der Einheitsklasse gehören zur Grundausstattung der iranischen Staatsbahn auch im 29en Jahr nach der islamischen Revolution. Das klassenlose Reisen führt schnell dazu, dass ich schnell mit den zwei typischen Verhaltensmustern Bekanntschaft schließt, die Iraner Fremen gegenüber zeigen: Tarrof und Schimpfen. Tarouf ist die persische Version von Knigges Höflichkeitskanon. Auf den stundenlangen Zugfahrten quer durch das Land lerne ich alle zwei Stunden neue Leute, in der Regel Männer, kennen "Hello Mister, where are you from. What do you do? You like Iran?" Wenn das geklärt ist, schimpfen meine Gesprächspartner auf das System.

"Das gute am Iran ist, dass die Beschränkungen offen sind: Man kennt sie, man kann über sie schimpfen. Sie sind fühlbar."

Sohrab Mahdavi ist einer der Herausgeber der Internetplattform "Tehran Avenue", ein zweisprachiges Kulturmagazin im Netz. Kritik findet sich hier, wie überall zwischen den Zeilen:

"Wir dürfen nicht zu politisch sein, und nicht unsere Grundordnung infrage stellen: Das heißt, nichts Schlechtes über den Islam schreiben und hohe Regierungsbeamte."

Wer das tut landet im Gefängnis. Das Internet wird zensiert, SMS-Nachrichten lassen sich immer noch nicht mit dem Mobiltelefon verschicken. Und dem Oberkommando der Revolutionsgarden gehört mittlerweile die Mehrheit am staatlichen Telekommunikationsunternehmen TCI mit Megabytes persönlicher Daten und Telefonnummern von Demonstranten, Oppositionellen und regimekritischen Internet-Blogger.

"Wir fürchten uns nur vor zwei Dingen: Dass das was wir erleben zum Dauer-Albtraum wird und dass wir verhaftet werden. Aber wir machen weiter ohne Zorn, Mutlosigkeit, wir wissen, dass wir einfach abwarten müssen," schreibt eine Internetbloggerin im Netz.

Der Bahnhof von Isfahan liegt irgendwo im Nichts: Ein 70er-Jahre-Betonklotz zehn Kilometer vor der Stadt. Die Fahrkarten für die Weiterfahrt Richtung Süden sind laut Auskunft im amtlichen Bahnbüro im Zentrum seit Wochen ausverkauft.

Ich lasse mir den Namen des Bahnhofsvorstehers aufschreiben und gehe am Abreisetag direkt in sein Büro: Er hebt erstaunt die Augenbrauen und nach ein paar Telefonaten bekomme ich meine Fahrkarte am Schalter. Zum ersten Mal bin ich der einzige Mann im Abteil. Die vier jungen Mädchen sind auf Familienausflug. Hin und wieder ein schüchterner Blick und ein, zwei Fragen. Wenn sie Männer wären, hätte ich bis jetzt keine ruhige Minute gehabt.

Drei Tage später erreiche ich Kerman. Wenn Qom die Hauptstadt der Mullahs ist, ist Kerman die Hauptstadt der Sufis, islamischer Mystiker.

"Die Mullahs glauben an den Weg des Gesetzes als einzigen Weg zu Gott, wir Derwische glauben, dass auch eine spirituelle Reise zu Allah führen kann."

Das Beharren auf einem Weg zu Gott außerhalb der islamischen Orthodoxie führt immer wieder zu Verhaftungen und Anfeindungen: Kurz vor der Wahl wurden mehrere Derwische und Versammlungshäuser in Quom und Isfahan abgerissen. In Kerman trifft sich Sufi-Musiker Foad Tahidi mit seinen anderen Ordensschwestern und Brüder in einer Hinterhofwohnung.

"Die Reise zum Nicht-Sein beginnt mit der inneren Bereitschaft und endet mit der Einheit mit Gott."

Die Reise ins Nichts dauert an diesem Abend bis weit nach Mitternacht. Einer der Trommler schüttelt sich wie von Krämpfen. Die Musikerin am Hackbrett mir gegenüber spielt mit tränennassem Gesicht. Als alles vorbei ist, bedankt sich der Vorsänger bei dem Fremden dafür, die Gruppe zusammengeführt zu haben. Dann gibt es Tee und die Sufis zücken ihre Handy-Kameras. Jeder will ein Bild mit dem Besucher.

"Niemand, der diese Einheit erreicht hat, wird sich das anmerken lassen. Sufis reden nicht daüber, wenn sie das Ziel ihrer Reise erreicht haben."

Die letzte Etappe meiner Reise mit der iranischen Staatsbahn führt von Kerman bis Bam. Bis ein Erdbeben die Altstadt vor sechs Jahren der Erde gleichmachte, zog die Altstadt viele Touristen. Jetzt verirrt sich niemand mehr in die halb zerstörte Kleinstadt. In "Akbars Guesthouse" bin ich der einzige Gast, und werde so gut bewacht wie nirgendwo sonst auf meiner Reise.

"Egal wo Sie hingehen, müssen wir die Polizei verständigen."

Seit sich in der Nachbarprovinz Belutschistan ein Selbstmordattentäter mit über 40 Revolutionsgardisten in die Luft sprengte, befinden sich Armee und Polizei im Alarmzustand. Außerdem, erzählt der Pensionswirt, dass Drogenschmuggler regelmäßig Touristen kidnappen, um verhaftete Bandenmitglieder freizupressen. Jetzt folgt mir eine Polizeieskorte auf Schritt und Tritt. Im Internet-Café´ sitzt mir ein Polizist gegenüber. Plötzlich Schreie, ein Schuss in unmittelbarer Nähe. Alles stürzt zum Fenster. Der Polizist telefoniert aufgeregt. Aber was wie eine Entführung klang, entpuppt sich später als Familienkrach.

Am Abend kommt der Polizeichef vorbei und fragt den Wirt nach seinem einzigen Gast aus.

"Geben Sie uns Bescheid wenn sie nach Zahedan aufbrechen, damit wir die Polizeistationen auf dem Weg verständigen können."

Am Busbahnhof von Zahedan, der Grenzstadt, fängt mich ein Polizist ab und bringt mich zum nächsten Taxi, das die halbe Stunde bis zum Grenzübergang ohne Eskorte fährt.

"Where is your wife?"
"I have no wife."
"You have no wife? What about GF?
"GF?"
"Girl-Friend."
"She is at home. She is at home?"
"You have a car?"
"No."
"Motorcycle?"
"No."
"Why you dont have wife?"

Fußgänger verlassen das Land mit der Aufschrift: "Exit Iran state here – Pakistan this way!"

"Salam ... how are you? German? Thank you ... where you go? Pakistan? And after India ... India", begrüßt mich ein Geldwechsler noch vor der pakistanischen Grenzkontrolle. Die Fahrt mit dem Bus Richtung Quetta endet im nächsten Dorf:

Fahrgäste und Fahrer streiten sich um das Gepäck. Immer mehr Stoffballen, Koffer, Kisten werden auf das Dach geladen. Die Ersten fordern ihr Fahrgeld zurück. Ein Polizist steht ratlos daneben. Mein Sitznachbar Hassan, ein Hazara bietet mir an, für seine Familie und mich ein Sammeltaxi zu organisieren. Als wir endlich losfahren, geht die Sonne unter. Ich sitze mit Hassan und dem Fahrer. Seine zwei Schwestern und seine Mutter sitzen hinten. Mitten in der Nacht halten wir.

"Das ist das Dorf-Gasthaus von Patag."

Eine Mischung aus Karl May in Indien und Brummiraststätte.

"Die Lastwagen transportieren alles Mögliche von Zwiebeln bis Autoreifen, immer hin und her vom Landesinneren an die Grenze und weiter."

Zwischen Lehmhütten sitzen Männer mit rot gefärbten Bärten und Turban auf Matten und essen. Das Brot kommt aus der Hütte nebenan.

"Hier machen wie Chapatti. Der flache Teigfladen wird im Ofenrohr unter der Erde gebacken."

Im Morgengrauen erreichen wir Quetta. Hassan lädt mich ein, die Nacht im Haus seiner Familie zu verbringen: ein Neubau mit Innenhof. Statt Stühle und Sofa liegen überall Teppiche und Decken. Ich schlafe zwischen Kissen in Bonbonfarben.

Die Zugfahrt von Quetta nach Lahore dauert zwei Tage. Ich teile das Abteil mit drei Männern. Der Älteste lässt sich sein Bettzeug von seinem Enkel ins Abteil tragen. Die anderen beiden verwickeln mich bald in eine Diskussion über Pakistan und die Welt (Die Amerikaner sind an allem Schuld) und das Christentum (Der Islam ist besser, weil vernünftiger) Wenigstens muss ich diesmal nicht beantworten, warum ich keine Kinder habe. In Sibu Junction hält der Zug eine Dreiviertelstunde. Ich steige ich aus und bestellte Chicken Curry in einem Bahnhofsrestaurant, das sich seit Kaiserin Victorias Zeiten nicht verändert hat.

Der Zug von Lahore über die indische Grenze nach Amritsar braucht für die weniger als 100 Kilometer zwölf Stunden. Das Taxi fährt in einer halben Stunde zur Grenze.

"Der einzige Grenzübergang zwischen Indien und Pakistan heißt Waga und ich verkaufe alles Mögliche: Modeschmuck aus Indien, Second-Hand-Bücher und Reiseführer."

Mr. Latif hat sein ganzes Leben an der Grenze verbracht. Er sitzt vor seiner Bretterbude erinnert sich.

"Das Dorf, aus dem ich stamme, liegt 200 Meter von der Grenze entfernt. Beim Krieg von 1965 war ich acht. Die Inder kamen um Mitternacht über die Grenze. Von den ganzen Explosionen wachte ich auf, und mein Vater machte sich lustig: Hörst Du, sagte er, unser Premierminister Khan feiert Hochzeit mit seinem indischen Kollegen, aber gegen sechs kamen die Explosionen immer näher und wir sind weggelaufen. Ich hab die indischen Panzer gesehen, aber verstanden habe ich nichts."

Es war der erste von drei Grenzkriegen zwischen Pakistan und Indien innerhalb der letzten 50 Jahre. Ob Latif Sahib noch an Frieden glaubt?

"Ihre Kollegen haben mir die gleiche Frage schon so oft gestellt. All das Geld, das beide Seiten immer noch für Krieg und Waffen ausgeben – was könnte damit alles anfangen, um die beiden Länder zu entwickeln. Für mich sind Indien und Pakistan wie zwei Brüder, die unter einem Dach leben. Und so Gott will, werden beide Länder auch irgendwann einmal anfangen sich wie Brüder zu benehmen."

Hier an der Grenze geben sich die Vertreter der beiden Länder wenigstens einmal täglich die Hand.

Jeden Nachmittag wenn die Grenze bis zum nächsten Morgen geschlossen wird marschieren die Grenztruppen in Paradeuniformen auf, holen ihre Fahnen ein und marschieren im Stechschritt aufeinander zu. Wenn Blicke töten könnten, würde ihr Gegenüber zu Staub zerfallen, aber stattdessen reichen sich die herausgeputzten Paradesoldaten die Hand. Das Spektakel verfolgen Abend für Abend Hunderte auf beiden Seiten. Die Grenztouristen sitzen auf Rängen wie in einer Arena , dass vom Grenzzaun in zwei Hälften geteilt wird und feuern die Kriegs-Folklore mit Sprechchören an. Mir sitzt ein Kloß im Hals. Hinter mir liegt Indien. Ich habe mein Ziel erreicht. In einer Anthologie mit Sufi-Gedichten in Urdu habe ich einen Vierzeiler gefunden:

Der hilflose Reisende

Hasrat ye us musaafir- e- bekas kee roiye
Jo thhak key baith jaataa ho manzil key saamney

Spare Dir Deine Tränen für die Mühen des hilflosen Reisenden
der müde am Wegesrand sitzt , sein Ziel vor Augen

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