
Bundesverkehrsminister Bilger nannte die Zahlen und die Schilderungen der Bahn-Beschäftigten erschütternd. Er kündigte Gespräche in der Bundesregierung über höhere Strafen an, wie es sie schon für Angriffe auf Rettungskräfte gebe und fügte hinzu: "Sicherheit im Zug ist kein Randthema. Sie ist eine Grundvoraussetzung für einen funktionierenden öffentlichen Verkehr."
Die Bahn will im Herbst ein Pilotprojekt zur Tonaufzeichnung der Bodycams starten. Dies könne die Deeskalation und die Verfolgung von Straftaten unterstützen. Die Tonaufzeichnung bei Bodycams soll laut dem Unternehmen spätestens ab Oktober in der Region Rhein-Neckar-Pfalz getestet werden. Ein tödlicher Angriff auf einen Schaffner Anfang des Jahres hatte eine Diskussion über die Sicherheit von Zugbegleitern ausgelöst.
DB-Regio-Chef van Zijderveld sagte, die Tonaufzeichnung solle zu einer Deeskalation beitragen, helfe aber auch enorm bei der Verfolgbarkeit von Straftaten. Er betonte: "Angst hat in unseren Zügen keinen Platz."
Diese Nachricht wurde am 10.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
