Ukraine-Krieg
Deutsche Regierung bekräftigt nach USA-Russland-Deal Unterstützung für Ukraine

Nach der Vereinbarung zwischen den USA und Russland über Diesel-Lieferungen hat Deutschland seine Unterstützung für die Ukraine bekräftigt.

    US-Präsident Donald Trump begrüßt am 15.08.2025 den russischen Präsidenten Wladimir Putin auf dem Rollfeld, nachdem sie zur Teilnahme an einem Treffen auf der Joint Base Elmendorf-Richardson in Anchorage, Alaska (USA), eingetroffen ist.
    Putin und Trump im Jahr 2025 (IMAGO | SNA)
    Regierungssprecher Kornelius teilte in Berlin mit, man halte an den Sanktionsbeschlüssen gegen Russland fest und arbeite gemeinsam mit ⁠den ⁠europäischen Partnern an ⁠weiteren Strafmaßnahmen. Zugleich werde die diplomatische Arbeit an einer Friedenslösung fortgesetzt. Ähnlich äußerte sich
    eine Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums. Man stehe weiter uneingeschränkt zu den Sanktionen. In der Ukraine löste die Vereinbarung zwischen Washington und Moskau Besorgnis aus. Präsident Selenskyj sprach von einer Investition in die russische Kriegskasse. Die USA hatten sich nach Angaben von Präsident Trump mit Russland auf Diesel-Lieferungen geeinigt. Russland werde mehrere Hunderttausend Tonnen auf den Weltmarkt bringen, erklärte er. Washington setze dafür bis April 2027 die Sanktionen gegen den Kauf von russischen Erdölprodukten aus.
    Diese Nachricht wurde am 10.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.