Fußball-Bundesliga der Frauen
DFB-Vizepräsidentin für strukturelle Veränderungen - 14 Teams "realistisch"

DFB-Vizepräsidentin Mammitzsch hat sich für eine Erweiterung der Fußball-Bundesliga der Frauen ausgesprochen. Sie stieß zudem weitere strukturelle Veränderungen an.

21.03.2024
    Sabine Mammitzsch, DFB-Vizepräsidentin für Frauen- und Mädchenfußball.
    Sabine Mammitzsch, DFB-Vizepräsidentin für Frauen- und Mädchenfußball. (picture alliance / dpa / Sebastian Christoph Gollnow)
    14 Teams seien eine realistische Zahl, auch im Hinblick auf den internationalen Spielkalender, sagte Mammitzsch im Deutschlandfunk. Derzeit spielen zwölf Mannschaften in der Frauen-Bundesliga. Eine größere Erweiterung sieht Mammitzsch dagegen kritischer. Unter anderem der Geschäftsführer von Eintracht Frankfurt, Hellmann, hatte eine schnelle Vergrößerung um vier Teams gefordert.
    Offen zeigt sich Mammitzsch für grundlegende strukturelle Veränderungen der Frauen-Bundesliga. "Wir sind eigentlich genau an der Stelle, an der damals die Bundesliga der Männer entschieden hat: Wir gehen jetzt einen eigenen Weg", sagte die DFB-Vizepräsidentin. Die Vereine der Männer-Bundesliga hatten im Jahr 2000 die Deutsche Fußball Liga gegründet. Ob die Frauen-Bundesliga unter das Dach der DFL wandert, einen eigene Ligaverband gründet oder unter dem Dach des DFB bleibt, sei noch offen, sagte Mammitzsch.
    Diese Nachricht wurde am 21.03.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.