Donnerstag, 26. Mai 2022

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"Die Öffentlichkeit wird hinters Licht geführt"

München ist seit der Abgabe des Bewerbungsbuch an das Internationale Olympische Komitee offiziell im Rennen um die Ausrichtung der Winterspiele 2018. Doch während das Bewerbungskomitee um die Kuratoriumsvorsitzende Katharina Witt heile Welt spielt, wird hinter den Kulissen der Graben zwischen den Olympia-Organisatoren und den –Gegnern in Garmisch-Partenkirchen immer größer.

Ludwig Seitz im Gespräch mit Astrid Rawohl | 15.01.2011

Sollten die Grundstücksbesitzer in der Marktgemeinde ihre für die Spiele bereits unrechtmäßig verplanten Ländereien nicht freigeben, droht ihnen unter Umständen die zeitweilige Zwangsenteignung. Ludwig Seitz ist Anwalt von 63 Garmischer Mandaten, die sich gegen Olympia 2018 engagieren. Der Jurist schildert, die Enttäuschung der Garmischer Bauern über angebliche Lügen des Bewerbungskomitees, stellt vermeintliche Alternativpläne in Frage, berichtet von den Erfahrungen einiger seiner Mandaten mit Zwangsenteignungen im Umfeld der Winterspiele 1936 / 1940 in Garmisch und erläutert seine Hoffnungen auf Gespräche mit Vertretern der IOC-Evaluierungskommission Anfang März 2011.



Hinweis: Das Gespräch können Sie bis mindestens 15. Juli 2011 als Audio-on-demand abrufen.