Von Armin Amler
Wenn es nach dem Microsoft-Vorsitzenden Bill Gates geht, wird ein geschäftliches Telefonat für einen Benutzer in Zukunft so aussehen: er sitzt vor einem Computer-Bildschirm und sieht ein Foto des Anrufers vor sich - mit einer Reihe von Daten über die wichtigsten letzten Kontakte mit ihm - einschließlich E-Mails. Zunächst entscheidet er sich, ob er das Telefonat überhaupt annehmen will oder ob er eine Verbindung mit "Voice Mail", dem elektronischen Anrufbeantworter herstellt. Microsoft und Gates träumen dabei von einer integrierten Kommunikation, die weit über E-Mail hinausgeht. Sie wollen gar die Internet-Dienste und Telefonie-Anwendungen sowie Kundendienst-Management und Systeme der Unternehmensplanung alle miteinander verkoppeln. Der erste Schritt auf diesem Sektor wird in den nächsten Wochen geschehen. Der Real Time Communications Server ist eine Einrichtung, die mit dem neuen Microsoft Windows Server 2003 zusammen funktioniert. Microsoft bemüht sich damit, ein Gegengewicht zu der preiswerten und funktionsfähigen Linux-Konkurrenz zu etablieren, die in der gegenwärtigen schwierigen weltweiten Wirtschafts-Phase für viele Unternehmen attraktiv ist. Der Real Time Communications-Server soll vor allem ein sicheres, zuverlässiges System des geschäftlichen Austausches von Instant Messages ermöglichen, dass sich an in den vergangenen Jahren bereits etablierte Normen hält und mit Einrichtungen anderer Firmen auch problemlos zusammenwirken kann. Das ist für Anschaffungen äußerst wichtig, sagt Analyst Simon Hayward, Mitarbeiter der US-Firma Gartner Research, und betont, in Zukunft sollte Instant Messaging und eine verbesserte Kommunikation einschließlich Realtime-Datenaustausch zur Unterstützung sogar in viele andere System eingebaut erscheinen:
Ich glaube, eine der großen Attraktionen ist, dass es Komponenten wie die Realtime-Zusammenarbeit nicht nur allein und separat, sondern in anderen Anwendungen eingebettet ermöglicht. Ein Ingenieur kann also mit seinen Entwicklungsprogrammen arbeiten und gleichzeitig eine Webkonferenz oder eine virtuelle Sitzung über das Internet abhalten. Er benötigt dazu keine zusätzlichen Geräte oder Programme, weil das bereits eingebettet ist.
Um diese Möglichkeit voll auszunutzen, erweist sich auch ein neues Konzept als nachdenkenswert, das einen PC einführt, den Praktiker eigens auf geschäftliche Anwendungsbereiche zuschnitten. Chat Margendas, Microsoft-Programm-Manager für neuartige Entwicklungen auf dem Hardware-Sektor, erklärte kürzlich, wie dieser neue persönliche Computer Elemente wie Mikrofon, Kamera, Lautsprecher, Bluetooth-Sender und Empfänger und Anschlüsse am Monitor eines Computers unterbringen kann.
Die Bedienelemente haben wir zusammen mit dem Display in ein separates Gehäuse integriert. So machen wir es einfacher, den Rechner selbst, aber auch Peripheriegeräte immer auf dem neuesten Stand zu halten. Wir schützen also die Hardwareinvestitionen für Peripheriegeräte.
Bereits kürzlich auf einer Konferenz sagte einer der Microsoft-Direktoren, Peyton Smith, viele herkömmliche Telefonsysteme in den Büros von Unternehmen weltweit würden in Zukunft wohl zwangsläufig eine Staubschicht ansammeln. In diesem Sommer, wenn die Server-Software Office Real Time Communications Server 2003 offiziell vorgestellt wird, rechnet man damit, dass diese Industrie ihre größte Veränderung seit Einführung der E-Mail erleben wird. Zu den Diensten, die Microsoft anzubieten gedenkt, gehört eine Unternehmensversion von "Instant Messaging", die direkt mit Systemen von IBM und Sun Microsystems konkurriert. Eine so genannte Präsenz-Technologie soll es dem Anwender ermöglichen, heraus befinden, ob eine Kontaktperson gerade "online" ist oder sich auf dem Wege zu anderen Plattformen, wie etwa drahtlosen Einrichtungen, befindet. Auch an die Unterstützung für Videokonferenzen ist gedacht. Kein Zweifel - auch andere Firmen haben sich auf diesem Sektor betätigt. Sie hoffen, dass Microsoft nicht, wie in der Vergangenheit, seine im Markt dominierende Position ausnutzt, um sein System – mehr als nachdrucksvoll - in den Markt zu drücken.
Wenn es nach dem Microsoft-Vorsitzenden Bill Gates geht, wird ein geschäftliches Telefonat für einen Benutzer in Zukunft so aussehen: er sitzt vor einem Computer-Bildschirm und sieht ein Foto des Anrufers vor sich - mit einer Reihe von Daten über die wichtigsten letzten Kontakte mit ihm - einschließlich E-Mails. Zunächst entscheidet er sich, ob er das Telefonat überhaupt annehmen will oder ob er eine Verbindung mit "Voice Mail", dem elektronischen Anrufbeantworter herstellt. Microsoft und Gates träumen dabei von einer integrierten Kommunikation, die weit über E-Mail hinausgeht. Sie wollen gar die Internet-Dienste und Telefonie-Anwendungen sowie Kundendienst-Management und Systeme der Unternehmensplanung alle miteinander verkoppeln. Der erste Schritt auf diesem Sektor wird in den nächsten Wochen geschehen. Der Real Time Communications Server ist eine Einrichtung, die mit dem neuen Microsoft Windows Server 2003 zusammen funktioniert. Microsoft bemüht sich damit, ein Gegengewicht zu der preiswerten und funktionsfähigen Linux-Konkurrenz zu etablieren, die in der gegenwärtigen schwierigen weltweiten Wirtschafts-Phase für viele Unternehmen attraktiv ist. Der Real Time Communications-Server soll vor allem ein sicheres, zuverlässiges System des geschäftlichen Austausches von Instant Messages ermöglichen, dass sich an in den vergangenen Jahren bereits etablierte Normen hält und mit Einrichtungen anderer Firmen auch problemlos zusammenwirken kann. Das ist für Anschaffungen äußerst wichtig, sagt Analyst Simon Hayward, Mitarbeiter der US-Firma Gartner Research, und betont, in Zukunft sollte Instant Messaging und eine verbesserte Kommunikation einschließlich Realtime-Datenaustausch zur Unterstützung sogar in viele andere System eingebaut erscheinen:
Ich glaube, eine der großen Attraktionen ist, dass es Komponenten wie die Realtime-Zusammenarbeit nicht nur allein und separat, sondern in anderen Anwendungen eingebettet ermöglicht. Ein Ingenieur kann also mit seinen Entwicklungsprogrammen arbeiten und gleichzeitig eine Webkonferenz oder eine virtuelle Sitzung über das Internet abhalten. Er benötigt dazu keine zusätzlichen Geräte oder Programme, weil das bereits eingebettet ist.
Um diese Möglichkeit voll auszunutzen, erweist sich auch ein neues Konzept als nachdenkenswert, das einen PC einführt, den Praktiker eigens auf geschäftliche Anwendungsbereiche zuschnitten. Chat Margendas, Microsoft-Programm-Manager für neuartige Entwicklungen auf dem Hardware-Sektor, erklärte kürzlich, wie dieser neue persönliche Computer Elemente wie Mikrofon, Kamera, Lautsprecher, Bluetooth-Sender und Empfänger und Anschlüsse am Monitor eines Computers unterbringen kann.
Die Bedienelemente haben wir zusammen mit dem Display in ein separates Gehäuse integriert. So machen wir es einfacher, den Rechner selbst, aber auch Peripheriegeräte immer auf dem neuesten Stand zu halten. Wir schützen also die Hardwareinvestitionen für Peripheriegeräte.
Bereits kürzlich auf einer Konferenz sagte einer der Microsoft-Direktoren, Peyton Smith, viele herkömmliche Telefonsysteme in den Büros von Unternehmen weltweit würden in Zukunft wohl zwangsläufig eine Staubschicht ansammeln. In diesem Sommer, wenn die Server-Software Office Real Time Communications Server 2003 offiziell vorgestellt wird, rechnet man damit, dass diese Industrie ihre größte Veränderung seit Einführung der E-Mail erleben wird. Zu den Diensten, die Microsoft anzubieten gedenkt, gehört eine Unternehmensversion von "Instant Messaging", die direkt mit Systemen von IBM und Sun Microsystems konkurriert. Eine so genannte Präsenz-Technologie soll es dem Anwender ermöglichen, heraus befinden, ob eine Kontaktperson gerade "online" ist oder sich auf dem Wege zu anderen Plattformen, wie etwa drahtlosen Einrichtungen, befindet. Auch an die Unterstützung für Videokonferenzen ist gedacht. Kein Zweifel - auch andere Firmen haben sich auf diesem Sektor betätigt. Sie hoffen, dass Microsoft nicht, wie in der Vergangenheit, seine im Markt dominierende Position ausnutzt, um sein System – mehr als nachdrucksvoll - in den Markt zu drücken.