
Man sei bereit, für den Erhalt des Gesetzes zu kämpfen, sagte der Vorsitzende der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, Werneke, der "Bild"-Zeitung. Im Kern würde den Arbeitgebern ein Freibrief ausgestellt, um aus den Arbeitnehmern das Letzte herauszuholen.
IG-BAU-Chef Feiger betonte, wer am Acht-Stunden-Tag rüttele, riskiere Chaos statt Fortschritt. Die DGB-Vorsitzende Fahimi sagte der "Funke Mediengruppe", was Wirtschaftsministerin Reiche vorgelegt habe, sei ein erneuter Versuch, ausbeuterische Geschäftsmodelle zu legalisieren.
Reiche will das Arbeitszeitgesetz ändern und eine wöchentliche Obergrenze einführen. Derzeit ist die Arbeitszeit für Beschäftigte auf acht Stunden und in Ausnahmefällen auf bis zu zehn Stunden pro Tag begrenzt.
Diese Nachricht wurde am 29.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
