Nach Drohnen-Vorfall in Leipzig/Halle
Dobrindt: "Wir sind tägliches Ziel hybrider Kriegsführung"

Nach dem ​Fund einer Drohne mit Sprengstoff am Flughafen Leipzig/Halle hat Innenminister Dobrindt erneut die Gefahr hybrider Angriffe aus dem Ausland betont.

    Alexander Dobrindt (CSU), Bundesinnenminister, spricht bei einer Pressekonferenz in einem Terminal des Flughafens Leipzig/Halle.
    Alexander Dobrindt (Archivbild) (dpa / Hendrik Schmidt)
    Der CSU-Politiker sagte der "Bild am Sonntag", Deutschland befinde sich ⁠nicht im Krieg, sei aber tägliches Ziel hybrider Kriegsführung. Das spürbare strategische Ziel fremder Mächte sei, -Zitat- uns politisch und gesellschaftlich zu bezwingen. Spionage, Sabotage, Cyberangriffe und verdeckte Aktionen zielten darauf ab, Deutschland zu destabilisieren und Ängste zu schüren, betonte Dobrindt.
    Der Innenminister ‌verwies darauf, dass in gut einer Woche am Testflughafen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Cochstedt in Sachsen-Anhalt eine Forschungseinrichtung für Drohnensicherheit errichtet werde. Es handele sich um eine bundesweit einzigartige Einrichtung. Dort würden Technologien erforscht, entwickelt und erprobt.
    Diese Nachricht wurde am 09.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.