Raiffeisenverband
Dürre in Deutschland führt zu kleinerer Ernte

Die Trockenheit in weiten Teilen Deutschlands führt nach einer Brancheneinschätzung zu Einbußen bei der Ernte.

    Vertrocknetes Sonnenblumenfeld bei Freiburg, Baden-Württemberg
    Niederschlagsmangel und zunehmende Trockenheit verursachen zahlreiche Probleme für Landwirte in Deutschland. (picture alliance/ROPI/Antonio Pisacreta)
    Seit Beginn der Dürreperiode Mitte Juni sind nach Angaben des Deutschen Raiffeisenverbandes rund drei Millionen Tonnen Getreide und Raps ausgefallen. Das bedeute Einnahmeverluste in Höhe von 600 Millionen Euro.
    Die günstige Witterung im Frühjahr habe größere Schäden verhindert. Unter dem Strich ist es nach Angaben des Verbandes eine unterdurchschnittliche, aber noch ausreichende Ernte. Steigende Verbraucherpreise etwa für Backwaren erwartet der Verband nicht. Für die Preise seien vor allem Energie- und Lohnkosten verantwortlich.
    Der Raiffeisenverband vertritt 1.600 Genossenschaftsunternehmen im Agrarhandel und der Verarbeitung.
    Diese Nachricht wurde am 13.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.