
Teheran dürfe niemals in den Besitz einer Atomwaffe gelangen, teilten die Staats- und Regierungschefs der sogenannten E4-Staaten in einer gemeinsamen Erklärung mit. Man sei bereit, entsprechende Sanktionen aufzuheben, wenn die iranische Regierung klare und überprüfbare Schritte bei ihrem Nuklearprogramm unternehme. Dazu sei man auch bereit, mit den USA, dem Iran und der Internationalen Atomenergiebehörde zusammenzuarbeiten.
Merz sieht "Weg zu Stabilisierung der Region und Erholung der Weltwirtschaft"
In einer separaten Mitteilung betonte Bundeskanzler Merz, es dürfe auch keine weiteren Angriffe gegen Israel und andere Nachbarn in der Region geben. Er fügte hinzu, das Abkommen könne den Weg zu einer Erholung der Weltwirtschaft und einer Stabilisierung der Region anbahnen. Der Bundeskanzler forderte zugleich, "das Vereinbarte zielstrebig umzusetzen". Die für den weltweiten Handel mit Öl und Flüssiggas wichtige Straße von Hormus müsse "dauerhaft und uneingeschränkt für die freie Schifffahrt geöffnet werden", betonte der CDU-Vorsitzende. Zudem müssten weitere Verhandlungen "in den nächsten Wochen sicherstellen, dass Iran sein militärisches Nuklearprogramm nachprüfbar beendet".
Guterres fordert weitere Anstrengungen und dankt Vermittlern
+++ UNO-Generalsekretär Guterres sprach von einem entscheidenden Schritt hin zu einer friedlichen Beilegung des Konflikts. Er äußerte in New York die Hoffnung, dass alle Parteien nun "ihre Anstrengungen für eine endgültige Lösung des Konflikts verdoppeln" würden. Die Vereinten Nationen stünden bereit, für einen dauerhaften und umfassenden Frieden Unterstützung zu leisten, ergänzte Guterres.Zudem würdigte er insbesondere die "konstruktive Rolle Pakistans, Katars, Ägyptens, Saudi-Arabiens, der Türkei und anderer Länder der Region", die die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran unterstützt hätten
Diese Nachricht wurde am 15.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
