
Während der Krieg im Gazastreifen andauerte, hielt das Land um 11 Uhr inne, um mit einer Schweigeminute an die Getöteten und die mehr als 200 verschleppten Geiseln zu erinnern. Gedenkzeremonien und Trauerbekundungen gab es unter anderem in Jerusalem, Tel Aviv sowie im israelischen Parlament.
Hamas-Terroristen hatten am 7. Oktober vom Gazastreifen aus die Grenze in den Süden Israels überquert. Sie töteten unter anderem Besucher eines Musikfestivals und überfielen Menschen in ihren Häusern.
Bei den darauf folgenden Angriffen der israelischen Armee auf den Gazastreifen wurden nach Angaben des von der Hamas kontrollierten Gesundheitsministeriums bisher mindestens 10.300 Menschen getötet.
Der Koordinationsrat der Muslime in Deutschland kritisierte, an palästinensischen Opfern des Nahost-Krieges werde hierzulande zu wenig Anteil genommen. Ein Aufschrei angesichts der vielen Toten sei bisher ausgeblieben.
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Diese Nachricht wurde am 08.11.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
