
Dies geschehe früher als ursprünglich geplant, teilte Direktor Venturella mit. Die Richtlinien der Behörden erlaubten eine beschleunigte Veröffentlichung von Aufnahmen nach schweren Verletzungen oder dem Tod einer Person in Gewahrsam, erklärte er.
Einsätze der Einwanderungsbehörde lösen in den USA immer wieder Proteste aus. Zuletzt wurden bei Verkehrskontrollen in Maine und Texas zwei Menschen erschossen. Bei einer Razzia in Minnesota im Februar kamen ebenfalls zwei US-Bürger ums Leben. Vor allem Vertreter der Demokratischen Partei stellten damals die Frage, warum die Beamten keine Körperkameras getragen hätten. Mit den Aufnahmen hätte man den Ablauf der Einsätze rekonstruieren können.
Die damalige Heimatschutzministern Noem hatte nach den tödlichen Schüssen in Minnesota angekündigt, alle ICE-Mitarbeiter mit Körperkameras auszustatten, sollte die Finanzierung stehen.
Diese Nachricht wurde am 09.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
