Dienstag, 17. Mai 2022

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Emotionaler Ausnahmezustand
Wenn Ärzte einen Tumor diagnostizieren

Angst, Wut, Trauer – das sind nur einige der Gefühle, die Menschen erleben, wenn der Arzt ihnen den Verdacht eines Tumors mitteilt. Ist es Krebs? Wenn ja, ist er heilbar? Viele Fragen können Mediziner klären, doch Betroffene und Angehörige fühlen sich mit ihren Ängsten oft allein gelassen.

Eine Sendung von Nadia Sattar und Dörte Hinrichs (Moderation) | 17.01.2020

Eine Frau stützt ihren Kopf auf ihre Hand. Vor ihr eine freundliche Ärztin die sich Notizen macht.
Die Mitteilung der Diagnose - ein schwieriger Moment für Arzt und Patient (picture alliance / Helmut Fohringer)
Psychoonkologen versuchen den ganzen Patienten in den Blick zu nehmen, den Therapieverlauf und seine Folgen für die ganze Familie. Sie wollen sensibilisieren für diesen Ausnahmezustand. Wie verändert sich der Alltag? Welche Unterstützungsangebote gibt es?
Darüber diskutieren wir mit Expertinnen und Experten und auch Ihre Fragen und Erfahrungen sind willkommen. Haben Sie vielleicht selbst oder jemand von Ihren Angehörigen eine Tumordiagnose bekommen und was hat das bei Ihnen ausgelöst? Wie gut fühlten Sie sich informiert und betreut von ärztlicher Seite? Welche Unterstützung haben Sie sich gewünscht, welche haben Sie erhalten?
Unsere Gäste:
  • Gudrun Bruns, Dipl.-Sozialpädagogin, Leiterin der Krebsberatungsstelle Münster
  • Prof. Dr. Anja Mehnert-Theuerkauf, Dipl.-Psychologin, psychologische Psychotherapeutin, Abt. für Medizinische Psychologische und Medizinische Soziologie, Universitätsklinikum Leipzig
  • Dr. med. Christian Flügel-Bleienheuft, Internist, Köln
  • Karin Heimann, Physiotherapeutin, Betroffene
  • Arissa Gerulat, angehende Physiotherapeutin, Angehörige
Rufen Sie uns an unter 00800 44 64 44 64 oder schreiben Sie eine E-Mail an lebenszeit@deutschlandfunk.de