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Ensemble AventureIn memoriam Graciela Paraskevaídis

Schneidend, singend, aggressiv, tanzend – so klingt ihre Musik. Graciela Paraskevaídis war eine, die sich nicht unterwarf. Weggefährten in ganz Lateinamerika bezeichnen sie als einen wichtigen Leuchtturm, vor allem in den Jahren der uruguayischen Diktatur.

Am Mikrofon: Yvonne Petitpierre | 13.11.2017

Gedenkkonzert Graciela Paraskevaidis
Athmosphärisch: das Gedenkkonzert "Für Graciela" in Freiburg (Frank Kämpfer)
Langjährige künstlerische Freundschaft verband die argentinisch-uruguayische Komponistin mit Musikern in Deutschland. Das Freiburger Ensemble Aventure gedachte Paraskevaídis, die im Februar 2017 verstarb, deshalb mit einem Sonderkonzert. Darin erklangen neue Werke ihrer Schüler, Freunde und Weggefährten. Ein zentrales Moment im Schaffen der Komponistin war die Suche nach einer eigenständigen lateinamerikanischen Identität in der Neuen Musik.
Graciela Paraskevaídis
"ta"
Natalia Solomonoff
"Adiós" (UA)
Nicolaus A. Huber
"Clash Music"
Mariano Etkin
"Lágrimas sobre lágrimas" (DE)
Rodolfo Acosta
"Una despedida" (UA)
José Manuel Serrano
"Cenizas blancas" (UA)
Cecilia Villanueva
"FA" (UA)
Coriún Aharonián
"Una Canción
Ensemble Aventure
Konzertmitschnitt vom 29. September 2017 in der Elisabeth Schneider Stiftung, Freiburg
Diese Sendung können Sie nach Ausstrahlung 30 Tage lang anhören.