Mittwoch, 25. Mai 2022

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Erika-Fuchs-Museum
Bei dieser Frau lernte Donald Duck sprechen

Erika Fuchs war die erste Chefredakteurin des Micky Maus-Magazins. Mit ihren Texten für die Sprechblasen von Donald und Kollegen hat sie die Sprache der Jungend geprägt. Ihre Fans vergöttern sie, nun ist sogar ein Museum zu ihren Ehren eröffnet worden.

Alexandra Hentschel im Gespräch mit Fabian Elsäßer | 03.08.2015

Schwarzenbach an der Saale (Bayern)
In Schwarzenbach an der Saale/Bayern hat das Dr. Erika-Fuchs-Haus eröffnet – ein Museum für Comic und Sprachkunst. (picture alliance / dpa / Foto: David Ebener)
Ächz, Schnatter, Freu! Das nennt man einen Erikativ - benannt nach Erika Fuchs, der von Donaldisten kultisch verehrten ersten Chefredakteurin der Micky Maus-Hefte in Deutschland. Mochten Erwachsene in den 50er Jahren es für Schund halten: in den von Erika Fuchs übersetzten Sprechblasen steckte mehr Poesie und Sprachgefühl als in manchem Jugendroman, darüber hinaus unzählige heimliche Literaturzitate. 2005 starb Erika Fuchs im Alter von 98 Jahren.
Im oberfränkischen Schwarzenbach an der Saale ist am Wochenende das Erika Fuchs-Haus eröffnet worden, das erste Comic-Museum in Deutschland.
Im DLF-Interview erklärte Museumsleiterin Alexandra Hentschel, was die Besucher dort erwartet und welche Rolle Erika Fuchs heute noch spielt.
Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Der Deutschlandfunk macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.
Das ganze Gespräch mit Alexandra Hentschel können Sie für mindestens sechs Monate in unserem Audio-on-Demand-Angebot nachhören.