
Am Morgen sei der Wasserschutzpolizei gemeldet worden, dass ein lebloser Wal im Greifswalder Bodden treibe, teilte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus in Schwerin mit. Eine Mitarbeiterin des Deutschen Meeresmuseums habe daraufhin den Tod des Tieres festgestellt. Es soll seziert werden.
Es betrübe ihn, nun schon zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres den Tod eines Buckelwals in der Ostsee feststellen zu müssen, erklärte Backhaus. "Aus der Sektion des Tieres erhoffen wir uns mehr zu erfahren, woran solche hier nicht heimischen Tiere in unseren Gewässern sterben und vielleicht, warum sie überhaupt in das für sie nicht geeignete, teils sogar lebensfeindliche Umfeld einschwimmen."
In den vergangenen Wochen war immer wieder ein Buckelwal in Küstennähe aufgetaucht, etwa bei Wismar, Flensburg oder Kiel. Ob es sich dabei um das nun tot aufgefundenen Tier handelte, blieb vorerst offen.
Diese Nachricht wurde am 13.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
