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Nach Einigung
EU-Grüne wollen Verbrenner-Kompromiss überprüfen

Die Grünen im EU-Parlament wollen den Kompromiss zur Zukunft von Autos mit Verbrennungsmotoren rechtlich und politisch überprüfen.

25.03.2023
    Der Sprecher der deutschen Grünen in Brüssel, Andresen, sagte, die Einigung zwischen der EU-Kommission und der Bundesregierung werde genau unter die Lupe genommen. Die Präsidentin des Deutschen Verbandes der Automobilindustrie, Müller, bezeichnete den Kompromiss als "positives Signal für den Klimaschutz".
    Bundesverkehrsminister Wissing und EU-Kommissions-Vizepräsident Timmermans hatten sich darauf verständigt, dass neue Autos mit Verbrennungsmotor nun doch über das Jahr 2035 hinaus in der EU zugelassen werden können - aber nur, wenn sie sogenannte E-Fuels verbrennen. Das sind synthetische Kraftstoffe, deren Herstellung klimaneutral erfolgt. Die Technik gilt bislang als teuer und ineffizient.
    Die EU hatte sich ursprünglich schon mit den Mitgliedsländern auf ein Zulassungsverbot für Verbrennungsmotoren ab 2035 geeinigt.
    Diese Nachricht wurde am 25.03.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.