Venezuela
EU: Oppositionspolitiker Machado und González müssen Teil des demokratischen Übergangs sein

Nach der Entmachtung des venezolanischen Präsidenten Maduro durch die USA hat die EU eine Einbindung der Opposition in den Übergangsprozess gefordert.

    Fahnen der Europäischen Union wehen vor dem Berlaymont-Gebäude in Brüssel, dem Sitz der EU-Kommission.
    Fahnen der Europäischen Union wehen vor dem Berlaymont-Gebäude in Brüssel, dem Sitz der EU-Kommission. (Alicia Windzio/dpa)
    Bei den nächsten Schritten müssten Edmundo González und María Corina Machado einbezogen werden, sagte eine Sprecherin der EU-Kommission in Brüssel. Die Ereignisse vom Wochenende böten die Gelegenheit für einen demokratischen Wandel, angeführt vom venezolanischen Volk. González war bei der Präsidentenwahl im vergangenen Jahr gegen Maduro angetreten. Die Behörden erklärten Maduro zum Sieger, die Opposition sprach von Wahlbetrug.
    In der Folge kam es zu gewaltsamen Protesten mit zahlreichen Toten und Verletzten. González floh nach Spanien ins Exil. Machado lebt in Venezuela im Untergrund.
    US-Präsident Trump schloss eine Spitzenposition für Machado im künftigen Venezuela bereits aus. Sie habe nicht die Unterstützung und den Respekt im Land, sagte Trump.
    Diese Nachricht wurde am 05.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.