
Dies sei der einzige Weg, um die jetzige Krise friedlich zu lösen, schrieb die Außenbeauftragte Kallas in einer Stellungnahme, die von 26 EU-Staaten unterstützt wird. Zuvor hatten sich die USA zwar zur Zusammenarbeit mit der jetzigen Führung Venezuelas bereit erklärt, zugleich aber erneut gedroht. Im Magazin "The Atlantic" warnte US-Präsident Trump die neue Übergangspräsidentin Rodriguez, sie werde "wahrscheinlich einen höheren Preis als Maduro bezahlen müssen, wenn sie nicht das Richtige tue". Rodriguez hatte nach ihrer Ernennung zur Interims-Staatschefin Führungsansprüche der USA über Venezuela zurückgewiesen.
Der bei einem US-Militäreinsatz gefangen genommene Staatschef Maduro soll morgen in New York einem Richter vorgeführt werden. Maduro und seiner Frau soll der Prozess wegen Drogenhandels und Terrorismus gemacht werden.
Diese Nachricht wurde am 04.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
