Montag, 08. August 2022

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Europäische Union
Griechenland bittet Russland um Hilfe

Der griechische Regierungschef Tsipras spricht von einer "reellen" Liste, die EU ist weniger überzeugt von den griechischen Reformvorschlägen. Dass das Verhältnis in diesen Tagen angespannt bleibt, dafür sorgt auch der griechische Energieminister Panagiotis Lafazanis, der schon am Wochenende auf Konfrontationskurs gegangen ist.

Sabine Adler im Gespräch mit Anne Raith | 31.03.2015

    "Es wird immer ersichtlicher, dass der Weg Europas aus der Krise durch eine harte Auseinandersetzung, wenn nicht gar eine Kollision mit dem germanisierten Europa gelingt", sagte der Linkspolitiker in einem Zeitungsinterview, in dem auch von "Erpressung" die Rede war und einem "schmutzigen Plan" der Gläubiger. Griechenland, zeigte sich Lafazanis in diesem Interview sicher, könne stattdessen alternative, fortschrittliche Wege wählen.
    Und einer dieser Wege hat den Energieminister nun nach Moskau geführt, gemeinsam mit dem Parlamentssprecher der regierenden Syriza-Partei. "Für Griechenland", sagte dieser vor der Reise "Spiegel Online", für Griechenland sei dieser Besuch sehr wichtig. Und für Moskau?
    Das vollständige Interview können Sie mindestens sechs Monate nach hören.