Organisierte Kriminalität
Faeser will Einfallstore für Drogenschmuggel schließen

Bundesinnenministerin Faeser und Minister aus fünf weiteren EU-Staaten beraten über ein gemeinsames Vorgehen gegen die Organisierte Kriminalität.

08.06.2023
    Bundesinnenministerin Nancy Faeser spricht bei einer Pressekonferenz.
    Bundesinnenministerin Nancy Faeser (IMAGO / snapshot / IMAGO / snapshot-photography / F.Boillot)
    Bei dem Treffen in Antwerpen geht es etwa um eine verstärkte Überprüfung von See-Containern. Faeser unterstrich die Wichtigkeit, die Einfallstore für Drogenschmuggel zu schließen. Belgien ist seit einigen Jahren einer der wichtigsten Umschlagplätze für Drogen in Europa.
    Im Mai waren bei einer Razzia gegen die süditalienische Mafia-Organisation 'Ndrangheta in mehreren Ländern, darunter Belgien und Deutschland, etwa 150 Verdächtige festgenommen worden.
    An den heutigen Beratungen nehmen neben Deutschland und Belgien auch Vertreter aus Frankreich, Italien, Spanien und den Niederlanden teil.
    Diese Nachricht wurde am 05.06.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.