
Der Bundesverband der Deutschen Industrie erklärte, die Verlagerung von Gütern auf Schiene und Straße könne die Wertschöpfungsketten stabilisieren. Jedoch würden fehlende Kapazitäten nicht komplett aufgefangen. Der Verband Spedition und Logistik NRW lobte, man könne so die Waren dorthin bringen, wo sie benötigt würden. Die Gewerkschaft Verdi kritisierte, der Vorstoß belaste die Beschäftigten im Transport- und Logistikgewerbe und stelle die gesetzlich geschützten Tage der Ruhe und Erholung infrage. Die Umweltschutzorganisation BUND bemängelte, mehr Lkw auf den Autobahnen würden das Problem niedriger Flusspegel nicht lösen.
Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und das Saarland hatten das Fahrverbot an Sonn- und Feiertagen vorübergehend gelockert oder aufgehoben. Sie wollen so Transporte auf den Straßen ermöglichen.
Diese Nachricht wurde am 09.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.






