Dienstag, 28. Juni 2022

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Ferdinand Schmalz in Klagenfurt
Essen und Sprache

Essen spielt im Schreiben des Autors, der sich ausgerechnet Ferdinand Schmalz nennt, eine besondere Rolle. Denn über Lebensmittel lasse sich auch etwas über Lebensformen erzählen, sagte Schmalz im Dlf. Zudem könne jeder etwas damit anfangen, etwa wenn es heißt: "Die Butter schmeckt nicht mehr wie früher".

Ferdinand Schmalz im Gespräch mit Jan Drees | 07.07.2017

Der Autor Ferdinand Schmalz, Logo Bachmannpreis 2017
Essen sei die Fortsetzung des Schreibens mit anderen Mitteln, sagte der österreichische Dramatiker Ferdinand Schmalz, der in diesem Jahr am Bachmann-Preis teilnimmt, im Dlf. (ORF/Puch Johannes)
Man müsse sich auf den Medienzirkus einstellen, der mit dem "Koloss von einem Festival" einher gehe, das der Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs sei, sagte Theaterautor Schmalz im Dlf. Es sei "eine spannende Erfahrung". Und er habe gern gelesen. Die Lacher des Publikums saßen "an den richtigen Stellen, nicht irgendwo zwischendrin".
Der 1985 in Graz, Österreich geborene Autor hat auch schon eine Einladung zu den Mülheimer Theatertagen erhalten und wurde von der Fachzeitschrift Theater Heute zum Nachwuchsautor 2014 gewählt.