Trockenheit
Feuerwehr kämpft weiter gegen mehrere Waldbrände in Deutschland - Regen reicht kaum aus

In mehreren Regionen Deutschlands gibt es weiter Wald- und Vegetationsbrände. Einsetzender Regen konnte nur teilweise für Entlastung sorgen. Im rheinland-pfälzischen Bad Kreuznach kämpft die Feuerwehr gegen einen Brand in einem Naturschutzgebiet.

    Die Feuerwehr bekämpft einen Waldbrand im Bereich der Gemeinde Übersee am Chiemsee.
    Waldbrand am Chiemsee (picture alliance/dpa/Kreisfeuerwehrverband Traunstein/Wolfgang Gasser)
    Dort habe der Regen nicht ausgereicht, um Glutnester zu löschen. In Bayern musste die Autobahn 8 am Chiemsee wegen aufsteigenden Rauchs gesperrt werden. Dort brennt es in einem Wald- und Moorgebiet.
    Der Waldbrand in der Gohrischheide an der Grenze zwischen Sachsen und Brandenburg ist nach Behördenangaben unter Kontrolle. Im Harz dauern Nachlöscharbeiten an.
    Der Deutsche Wetterdienst sieht für große Teile Deutschlands weiterhin eine erhöhte Brandgefahr. Das größte Risiko besteht demnach im Süden und Südosten. Häufigste Ursache für einen Waldbrand sind Menschen.
    Heute drohen auch teils schwere Unwetter. Dabei könnte es örtlich zu Überschwemmungen, Stürmen und Blitzeinschlägen kommen.
    Diese Nachricht wurde am 29.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.