Fußball
FIFA gibt Investorenpläne für Weltmeisterschaften nach Protesten mehrerer Kontinentalverbände auf

Der Fußball-Weltverband FIFA hat seine Pläne zum Verkauf von WM-Anteilen an Investoren nach Protesten mehrerer Kontinentalverbände aufgegeben.

    Der FIFA-Präsident Gianni Infantino winkt in die Kamera
    Gianni Infantino steht wegen der Investorenpläne in der Kritik. (picture alliance / PA Images / Bradley Collyer)
    FIFA-Präsident Infantino erklärte, der Vorschlag werde nicht weiter verfolgt. Er habe zu einer Spaltung geführt, die nicht im Interesse des eigentlichen Ziels sein könne, den Sport zu vereinen und zu verbessern. Die asiatische Dachverband AFC begrüßte den Rückzug und forderte Transparenz für künftige Initiativen.
    Mit ihren Plänen wollte die FIFA die Einnahmen deutlich steigern. Investoren sollten für Milliardenbeträge Anteile an den Rechten für Weltmeisterschaften erwerben können. Mehrere Kontinentalverbände hatten sich gegen das Vorhaben gestellt. Der europäische Verband UEFA drohte mit einem WM-Boykott.
    Diese Nachricht wurde am 01.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.