
Nach Angaben des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle lag die Zahl bei gut 17.600. Selbst im Zuge der Finanzkrise im Jahr 2009 seien es weniger gewesen. Besonders stark sei der Anstieg der Insolvenzen im Hotel- und Gastgewerbe gewesen. Auffällig seien auch viele Fälle im Baubereich.
Der Leiter der IWH-Insolvenzforschung, Steffen Müller, erklärte, die hohen Insolvenzzahlen ließen sich nicht mehr durch Nachhol-Effekte aus der Pandemie und mit der Zinspolitik erklären. Sie spiegelten immer deutlicher die gegenwärtigen wirtschaftlichen Herausforderungen in Deutschland wider.
Diese Nachricht wurde am 08.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
