Deutscher Städtetag
Forderung nach Ende der Grenzkontrollen

Der Deutsche Städtetag fordert die Bundesregierung zum Stopp der stationären Kontrollen an den deutschen Grenzen auf.

    Christian Schuchardt (r-l), Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, Burkhard Jung (SPD, l), Präsident des Deutschen Städtetages und Oberbürgermeister von Leipzig, Uwe Conradt (CDU), Vizepräsident des Deutschen Städtetages und Saarbrückens Oberbürgermeister, und Frank Nopper (CDU), Oberbürgermeister von Stuttgart, nehmen an einer Pressekonferenz zum Abschluss des Deutschen Städtetages in Stuttgart teil.
    Pressekonferenz Deutscher Städtetag (Marijan Murat/dpa)
    In Grenzregionen belasteten sie den Alltag der Menschen und Unternehmen erheblich, sagte der Vizepräsident des kommunalen Spitzenverbands, Conradt, nach Gremiensitzungen in Stuttgart. Stattdessen solle man auf flexible und lageabhängige Kontrollen sowie die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden setzen, meinte der Oberbürgermeister von Saarbrücken.
    Alle Grenzen zu den europäischen Nachbarstaaten werden seit September 2024 kontrolliert. Seit dem Amtsantritt der schwarz-roten Bundesregierung werden dort auch Asylsuchende zurückgewiesen. Bundesinnenminister Dobrindt hat sich noch nicht festgelegt, ob die Kontrollen im September erneut verlängert werden.
    Diese Nachricht wurde am 25.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.