
Bundesbildungsministerin Prien von der CDU appellierte an ihre Partei, in der Reformpolitik Kompromisse einzugehen. Die stellvertretende Vorsitzende sagte im Deutschlandfunk, Sozialreformen seien kein Selbstzweck. CDU pur sei nicht die Lösung. - Die CDU war bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert. Wahlsieger wurde die AfD vor der SPD.
Der AfD-Bundesvorsitzende Chrupalla sprach von einem großen Erfolg für seine Partei. Man habe die CDU pulverisiert, sagte er im Deutschlandfunk. Sie sei hinter ihrer Brandmauer verendet.
Die saarländische Ministerpräsidentin Rehlinger von der SPD sagte, Deutschland brauche bessere, sozial gerechte Reformen. Die Grünen-Bundesvorsitzende Brantner erklärte, wenn Bundeskanzler Merz Reformen sage, denke das gesamte Land an Kahlschlag.
Die Regierungsbildung in Mecklenburg-Vorpommern läuft voraussichtlich auf eine Koalition zwischen SPD, Linken und Grünen hinaus. Mit der AfD will keine andere Partei koalieren. BSW und FDP sind nicht im neuen Landtag vertreten.
Diese Nachricht wurde am 21.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
