
Zugleich drohte der US-Präsident dem Regime in Teheran erneut mit einem militärischen Vorgehen. Er sagte, die US-Armee und seine Regierung prüften derzeit einige sehr starke Optionen für ein Eingreifen. Offenbar wolle Teheran deshalb verhandeln.
Die EU-Außenbeauftragte Kallas sagte der Zeitung "Die Welt", sie sei nun bereit, zusätzliche Strafmaßnahmen gegen das iranische Regime als Antwort auf die brutale Unterdrückung von Demonstranten vorzuschlagen. Auch Bundesaußenminister Wadephul sprach sich für weitere Sanktionen aus. Er sagte im ZDF, die jetzigen Proteste seien auch eine Folge der bisherigen Strafmaßnahmen des Westens. Auf diesem Weg sollte man weitergehen. Wadephul kommt heute in Washington mit seinem US-Kollegen Rubio zusammen.
Nach Angaben des Menschenrechtsnetzwerks HRANA mit Sitz in den USA sind bei den jüngsten Protesten im Iran inzwischen schon mehr als 500 Menschen getötet worden, darunter auch knapp 50 Einsatzkräfte des Regimes.
Diese Nachricht wurde am 12.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
