
Die Organisation "Center for Countering Digital Hate" mit Sitz in London teilte mit, Musk habe auf seinem Onlinedienst X Beiträge von rechtsextremen britischen Aktivisten wie STommy Robertson geteilt und dadurch 64 Millionen Aufrufe generiert. Dies sei entscheidend gewesen, um die Proteste in Belfast und anderen nordirischen Städten anzufachen.
Im Zuge der Proteste war es zu gewalttätigen Ausschreitungen gekommen. Vermummte Demonstranten zündeten Fahrzeuge und Gebäude an. Menschen mit Migrationshintergrund mussten teils unter Polizeischutz aus ihren Wohnungen gerettet werden. Auslöser der Krawalle war ein brutaler Messerangriff in Belfast, bei dem ein Mann schwer verletzt wurde. Der Tatverdächtige, ein 30-jähriger Asylbewerber aus dem Sudan, sitzt in Untersuchungshaft.
Diese Nachricht wurde am 13.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
