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Fotoband "Der Arzt der Armen" Den Obdachlosen Würde geben

Der Mainzer Mediziner Gerhard Trabert kümmert sich mit seinem Arztmobil caritativ um mittellose Kranke auf der Straße. Fotograf Andreas Reeg hat diese intensive Arbeit mit seiner Kamera eingefangen. Es stecke darin etwas Hoffnungsvolles und Schönes, sagte Reeg im Dlf.

Andreas Reeg im Gespräch mit Adalbert Siniawski | 28.07.2017

Arzt der Armen. Prof. Dr. Gerhard Trabert versorgt arme und obdachlose Menschen in Mainz und Umgebung.
Arzt der Armen: Mediziner Gerhard Trabert versorgt arme und obdachlose Menschen in Mainz (Andreas Reeg)
Bilder von Armut und Krankheit: Beides liegt oft nah beieinander. Arme Menschen sterben früher. Krankheit treibt Menschen auch weiter in die Mittellosigkeit. Der Arzt und Sozialmediziner Gerhard Trabert hat sich zum Ziel gesetzt, diesen Teufelskreis zu durchbrechen. Das tut er, indem er zum Beispiel Menschen behandelt, die wohnungslos geworden sind und keine Krankenversicherung mehr haben. In Mainz hat er eine "Ambulanz ohne Grenzen" eingerichtet. Und mit seinem Arztmobil behandelt er Menschen auch direkt auf der Straße.
Gleiche Maßstäbe wie bei Promis
Der Fotograf Andreas Reeg hat ihn bei seiner Arbeit begleitet, mehr als drei Jahre lang. Nun hat er den Bildband "Arzt der Armen" herausgebracht. Im Interview mit dem Dlf erzählt Reeg, warum er Obdachlos genauso in Szene setzt wie Prominente, auf welches Interesse Bilder von Armut in der Gesellschaft stoßen und wie es zu der Zusammenarbeit zwischen Arzt und Fotograf kam.
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Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Der Deutschlandfunk macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.