
Verbandspräsidentin Führer-Sakel zufolge müssen die Unterschiede zwischen Frauen und Männern in der medizinischen Forschung dringend stärker berücksichtigt werden. Studien würden überwiegend an männlichen Probanden durchgeführt, sagte sie der Rheinischen Post. Die Ergebnisse würden dann oft ohne weitere Differenzierung auf den weiblichen Organismus übertragen. Insbesondere bei hormonellen und molekularen Grundlagen bewege man sich daher gewissermaßen noch im Mittelalter. Ähnlich hatte sich die Medizinerin bereits zuvor geäußert.
Experten weisenseit Längeremauf die Problematik hin. Sowohl Gesundheitsministerin Warken (CDU) als auch Forschungsministerin Bär (CSU) hatten zuletzt Förderungen angekündigt. Genauere Pläne liegen bisher nicht vor.
Diese Nachricht wurde am 16.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
