Flugblatt-Affäre
Freie Wähler stellen sich hinter Aiwanger

Der bayerische Wirtschaftsminister Aiwanger erhält in der Flugblatt-Affäre Unterstützung aus seiner Partei.

30.08.2023
    Hubert Aiwanger (Freie Wähler), Wirtschaftsminister von Bayern, hält am Politischen Abend auf dem Herbstfest Steinbrünning eine Rede.
    Der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger steht weiter in der Kritik. (dpa / picture alliance / Tobias C. Köhler)
    Der Landesverband der Freien Wähler teilte in München mit, Landesvorstand, Fraktionsvorstand und die eigenen Kabinettsmitglieder stünden geschlossen hinter Aiwanger. Man wehre sich gegen alle Diffamierungsversuche und Spekulationen. Die Fortsetzung einer bürgerlichen Koalition in Bayern sei seitens der Partei nur gemeinsam mit Aiwanger möglich.
    Zuvor waren neue Vorwürfe gegen den stellvertretenden Regierungschef bekannt geworden. Ein ehemaliger Mitschüler des Politikers gab im ARD-Fernsehen an, dass Aiwanger in der Schulzeit ab und zu den Hitlergruß gezeigt habe. Aiwanger wies dies zurück. Ministerpräsident Söder vom Koalitionspartner CSU sagte, auch die neuen Vorwürfe müssten zweifelsfrei geklärt werden. In Bayern wird in fünfeinhalb Wochen ein neuer Landtag gewählt.
    Diese Nachricht wurde am 30.08.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.