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Gabriels Strommarkt-Eckpunktepapier"Beginn einer neuen Ausstiegsdebatte"

Die IG Bergbau, Chemie und Energie warnt vor den Folgen der Energiepläne von Sigmar Gabriel. Der Bundeswirtschaftsminister nehme mit seinem Eckpunktepapier die Braunkohle in den Fokus, sagte der Gewerkschaftsvorsitzende Michael Vassiliadis im DLF – allerdings viel zu früh.

Michael Vassiliadis im Gespräch mit Jürgen Zurheide | 21.03.2015

Der Vorsitzende der IG Bergbau, Chemie, Energie: Michael Vassiliadis
Der Vorsitzende der IG Bergbau, Chemie, Energie: Michael Vassiliadis (imago / IPON)
Deutschland nehme bei seinem "deutlich radikalere" Weg der Energiewende keine Rücksicht auf andere Länder, kritisiert Vassiliadis. Dabei sollte man daran arbeiten, dass viele Länder den ambitionierten Zielen folgten.
In den neuen Plänen Gabriels, die aus der Klimaschutzlogik "radikal und konsequent" seien, erkennt der IG BCE-Vorsitzende den Beginn einer neuen Ausstiegsdebatte für die Braunkohle. Doch die komme zu früh.
"Man kann nicht alles aufgaben, wenn man nicht genügend Erneuerbare Energien hat, um den Strombedarf zu decken", so Vassiliadis. Er wolle nicht erleben, dass "Deutschland Weltmeister im Technikaussteigen wird".
Sie können das Gespräch bis 21. August nachhören.