
Als Folge des Mauerbaus habe die DDR ab dem 13. August 1961 auch die innerdeutsche Grenze abgesperrt, teilte die Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt mit. Tausende Menschen seien zwangsweise aus grenznahen Orten umgesiedelt worden. Man erinnere an jene, die durch das DDR-Grenzregime ihre Freiheit, ihre Gesundheit oder ihr Leben verloren. - Marienborn war bis zum Fall der Mauer 1989 der größte innerdeutsche DDR-Grenzübergang.
Bei der zentralen Gedenkfeier in Berlin rief Bundestagspräsidentin Klöckner zum Schutz der Demokratie auf. Sie sagte, die Freiheitsideen, die 1989 zum Fall der Mauer geführt hätten, seien heute nicht durch Stacheldraht in Gefahr, sondern durch Gleichgültigkeit und Desinteresse. Klöckner würdigte die Mauertoten und erinnerte an das erste Opfer des Schießbefehls, Günter Litfin.
Diese Nachricht wurde am 13.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
