
In seiner abendlichen Videoansprache sagte Selenskyj, er habe keine Zweifel, dass der Gerichtsprozess und die Arbeit der internationalen Justiz zu gerechten Strafen für all diejenigen führen, die an dem Unglück schuld seien. Auch in anderen Ländern wurde an die Opfer erinnert. So verlasen Angehörige in den Niederlanden im Beisein von König Willem-Alexander bei einer Gedenkveranstaltung die Namen der 298 Toten. Auch in Australien wurde der Toten gedacht. Die Regierungen der drei Länder forderten, Russland zur Rechenschaft zu ziehen.
Das Flugzeug war am 17. Juli 2014 auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur über dem Osten der Ukraine von einer Rakete getroffen worden und abgestürzt. Es gab keine Überlebenden. An Bord waren vor allem Niederländer sowie Australier. Ein Gericht in den Niederlanden sah es als erwiesen an, dass die Maschine von einer russischen Boden-Luft-Rakete abgeschossen worden war. Die Region, in der die Rakete abgefeuert wurde, wurde von pro-russischen Separatisten kontrolliert.
Diese Nachricht wurde am 18.07.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.