On Stage 11.10.2019

Geschichtenerzähler mit GrooveAfro Blues Project feat. Randolph MatthewsAm Mikrofon: Tim Schauen

Ein Mann im roten Pullover und Hut steht auf einer Bühne und singt. (Peter Bernsmann Stagepixel.de)Verbindet afrikanische Wurzeln mit englischen, wo er aufwuchs: Randolph Matthews. (Peter Bernsmann Stagepixel.de)

Der Engländer Randolph Mathews berichtet von Erlebnissen aus seinem Leben - ob sie stimmen oder nicht. Mathews verfremdet seine Stimme mit einem Effektgerät, er tänzelt, er swingt, er spricht, er singt: vom Blues, von Polizeihunden und der dauergurgelnden Wasserpfeife in seiner Londoner WG.

Es ist immer wieder verblüffend, was für unterschiedliche Bands oder Künstler beim Bluesfestival Schöppingen auftreten: Festivalchef Richard Hölscher beweist immer wieder ein gutes Gespür, eine gute Mischung zwischen klassischem Blues und Bands, deren Musik kaum Blueselemente enthält - die aber ebenso gut unterhalten und beim Publikum ankommen. Das Afro Blues Project feat. Randolph Mathews ist ein Fall der Kategorie Zwei: kaum Blueselemente.

Ein Mann im Profil singt in ein Mikrofon. Im Hintergrund sitzt das Publikum auf Stühlen in der Sonne. (Peter Bernsmann Stagepixel)Sänger Randolph Mathews vor seinem Publikum beim Bluesfestival Schöppingen (Peter Bernsmann Stagepixel)

2012 trafen sich die vier Musiker zum ersten Mal und merkten, dass ihr unterschiedlicher musikalischer Hintergrund gemeinsam besonders spannend wird. Bei Blues-Jams im legendären Londoner Club Session sang der Brite Randolph Mathews mit gewaltiger Stimme und ebensolchem Charisma, die Italiener Pablo Leoni am Schlagzeug, Alessandro Diaferio an der Gitarre und Andrea Vismara am Bass begleiteten ihn - und eröffneten eine eigene Blueswelt voller Slapstick und Klasse.

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