Sonntag, 25. September 2022

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Gotzmann: "Ich kann den Vorwurf nicht nachvollziehen."

Die "Causa Erfurt", in der von einem früheren Vertragsarzt am Olympiastützpunkt in Erfurt das Blut von rund 30 Athleten mit UV-Licht bestrahlt worden sein soll, wird offenbar immer mehr zu einer Affäre NADA/WADA. Beide Anti-Doping Agenturen vollziehen bei der Bewertung, ob diese Methode nun als Dopingverstoß gewertet werden soll oder nicht, einen Schlingerkurs.

Andrea Gotzmann im Gespräch mit Moritz Küpper | 05.06.2012

    Nachdem die Nationale Anti-Doping Agentur NADA erklärt hatte, dass die angewandte Methode vor 2011 nicht strafbar gewesen sein soll und sich dabei auf einen Brief der Welt-Anti-Doping Agentur WADA berief, distanzierte sich WADA-Generaldirektor David Howmann von diesem Schreiben und erklärte mit Blick in Richtung NADA, nicht alle notwendigen Unterlagen für die Bewertung der "Causa Erfurt" erhalten zu haben. Die Vorstandsvorsitzende der NADA, Andrea Gotzmann, wies diese Kritik im Deutschlandfunk entschieden zurück und verteidigte ihre Position.

    Hinweis: Das Gespräch können Sie bis mindestens 6. Dezember 2012 als Audio-on-demand abrufen.