Proteste in mehreren Städten
Großbritannien, Frankreich und Deutschland fordern Führung des Iran zu Gewaltverzicht auf

Großbritannien, Frankreich und Deutschland haben die iranische Führung aufgefordert, auf Gewalt gegen die wachsende Protestbewegung im Land zu verzichten.

    Eine Demonstration in Berlin aus Solidarität mit den Protesten im Iran
    Eine Demonstration in Berlin aus Solidarität mit den Protesten im Iran (AP / Ebrahim Noroozi)
    In einer gemeinsamen Erklärung verurteilen Premierminister Starmer, Präsident Macron und Bundeskanzler Merz außerdem die Tötung von Demonstranten und das Vorgehen iranischer Spezialeinheiten. In der iranischen Hauptstadt Teheran sowie in der Millionenstadt Maschhad sollen auch gestern wieder große Menschenmengen an Protestkundgebungen teilgenommen haben. Weil seit mehr als 24 Stunden alle Internetzugänge im Land abgeschaltet sind, dringen nur spärliche Informationen aus dem Iran nach Außen.
    Der oberste Führer des Iran, Ajatollah Chamenei, hatte zuletzt in einer Fernsehansprache einen repressiven Kurs angekündigt.
    Die Zahl der Todesopfer im Zuge der Proteste im Iran soll auf mindestens 62 gestiegen sein. Diese Zahl nannte die in den USA ansässige Human Rights Activists News Agency. Unabhängig überprüfen lassen sich diese Angaben nicht.
    Diese Nachricht wurde am 10.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.