
Sie sagte der Zeitung "Die Welt", es liege nahe, dass es sich um russischen Staatsterrorismus handeln könnte. Sie kritisierte, dass diese Vermutung von Bundesinnenminister Dobrindt nicht klar benannt worden sei. - Der Minister hatte gestern vor Spekulationen hinsichtlich der Täterschaft gewarnt.
Inzwischen übernahm die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen. Es bestehe der Verdacht des versuchten Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion und des gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr, teilte die Karlsruher Behörde mit.
Die CDU-Verteidigungspolitiker Kiesewetter und Ernst plädierten dafür, dass Deutschland Artikel-4-Konsultationen in der NATO anstrengt. Dies kann jedes Mitgliedsland tun, wenn es seine territoriale Unversehrtheit bedroht sieht.
Berichte, laut denen das ukrainische Flugzeug, in dessen Nähe die Sprengstoff-Drohne entdeckt wurde, mit Munition beladen gewesen sei, wurden heute dementiert.
Diese Nachricht wurde am 06.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
