
Sie sagte dem "Kölner Stadt-Anzeiger", es gebe einen Unterschied zwischen einer Zusammenarbeit und dem Selbstmord aus Angst vor dem Tod. Eigene Anträge zurückzuziehen, weil denen die AfD zustimmen könnte, sei Letzteres. Man werde sich deshalb nicht mehr einschränken und wegen dieser Angst eigene Anträge im Stadtrat einkassieren. Eine Zustimmung zu Anträgen der AfD werde es aber niemals geben, betonte Güler, die Staatsministerin im Auswärtigen Amt ist. Im Unvereinbarkeitsbeschluss der CDU stehe "keine Zusammenarbeit" und nicht "Verzicht auf eigene Ideen". Deshalb handle es sich hier nicht um eine Kursänderung. Der Bundesparteitag der CDU hatte 2018 beschlossen, dass "Koalitionen und ähnliche Formen der Zusammenarbeit" weder mit der AfD noch mit der Linken infrage kommen.
Diese Nachricht wurde am 12.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
