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StartseiteCorso"Wir brauchen ein neues, menschliches Europa"31.07.2015

Hans-Eckardt Wenzel"Wir brauchen ein neues, menschliches Europa"

Der Liedpoet, Buchautor und Regisseur Hans-Eckard Wenzel, geboren in der DDR, baute ich nach der Wende als Sänger und Stückeschreiber ein neues Publikum auf. Heute wird er 60 Jahre alt. Im Corsogespräch spricht er über seinen Traum von einem anderen Europa und seine aktuelle Hommage an den vergessenen DDR-Staatsdichter Johannes R. Becher.

Hans-Eckardt Wenzel im Gespräch mit Adalbert Siniawski

Der Musiker Hans-Eckardt Wenzel war zu Gast in der Sendung "Tonart" im Deutschlandradio Kultur. (Deutschlandradio - Matthias Horn)
Der Musiker Hans-Eckardt Wenzel, hier zu Gast in der Sendung "Tonart" im Deutschlandradio Kultur. (Deutschlandradio - Matthias Horn)

Hans-Eckard Wenzel gehört mit seiner bewegten Vita und seinen gesungenen Gedichten zu den wichtigsten Künstlern unserer Zeit. Nora Guthrie, Tochter des US-amerikanischen Folk-Barden Woody Guthrie, lobt seine "Entertainer-Qualitäten". Schriftsteller Christoph Hein meint, er sei ein "großer Perfektionist". Und für den Maler Johannes Heisig ist er ein "überragender Musikant".

Nach der Wende baute sich Wenzel als Sänger und Stückeschreiber ein neues Publikum auf. Er war Gründer des Liedtheaters "Karls Enkel". Bis Ende der 90er-Jahre trat er mit seinem Partner Steffen Mensching als Clowns-Duo "Meh und Weh" auf – mit ihrem abseitigen Humor umschifften sie die staatliche Zensur und gewannen viele Preise. Mittlerweile hat er mehr als 30 Alben veröffentlicht.

Hans-Eckard Wenzel im Corso-Gespräch.

Das komplette Gespräch können Sie noch mindestens sechs Monate in unserem Audioarchiv nachhören.

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