
Es gebe in diesem Bereich eine starke Tendenz zu Aufschlägen, sagte der SPD-Berichterstatter für den Wehretat, Schwarz, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Auch der Grünen-Haushaltspolitiker Schäfer kritisierte die Kosten für militärische Beschaffungsvorhaben im internationalen Vergleich teils als unangemessen hoch. Als Beispiel nannten beide Politiker Tankcontainer für die Bundeswehr, bei denen nicht nachvollziehbar sei, wo die gravierenden Mehrkosten entstanden seien. Um den Wettbewerb zu stärken, sprachen sich Schwarz und Schäfer dafür aus, auch Start-ups und neue Akteure stärker bei der Beschaffung einzubinden.
Der Wehretat umfasst in diesem Jahr rund 108 Milliarden Euro.
Diese Nachricht wurde am 23.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
