
Die Sicherheitsfirma Ambrey wurde eigenen Angaben zufolge damit beauftragt. Man arbeite bei der Aktion eng mit allen relevanten Akteuren zusammen, teilte das Unternehmen mit, ohne Einzelheiten zu nennen. Ein Monsun in der Region erschwere derzeit allerdings den Zugang auf das Schiff.
Aus dem Tanker, der Russlands sogenannter Schattenflotte zugerechnet wird, tritt seit Tagen Öl aus. Der Ölteppich treibt nordöstlich der omanischen Insel al-Kiblidscha und erreichte inzwischen auch das Festland. Laut der Umweltschutzorganisation Greenpeace ist die verschmutzte Fläche auf 1.400 Quadratkilometer angewachsen und bedroht eine ökologisch sensible Region.
Einer Auswertung des Geodaten-Unternehmens Synmax zufolge hatte der Tanker mit großer Wahrscheinlichkeit im russischen Hafen Noworossijsk Öl geladen, Anfang Juni vermutlich einen Zwischenfall auf See erlitten und keine Standortdaten mehr mitgeteilt.
Diese Nachricht wurde am 13.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
